Solarthermische Kraftwerke - Parabolrinnen-Technologie
Um Solarenergie sonnenunabhängig nutzen zu können, haben Ingenieure eine Technik entwickelt, Solarenergie zu speichern.
Als Speichermedium dient flüssiges Salz. Es stehen viele tausend Tonnen einer speziellen Salzmischung für solch ein Kraftwerk bereit, was von Pumpen zwischen zwei gut isolierten Tanks hin und her gedrückt wird. Auf dem Weg von einem Kessel zum anderen gelangt die Salzschmelze in einen Rohrabschnitt, um den Thermo-Öl herumfließt. In den sonnenreichen Tagesstunden gibt das 400 Grad heiße Öl seine Hitze an das Flüssigsalz ab. Scheint keine Sonne, kehrt sich der Wärmetauschprozess um. Die heiße Salzlösung fließt zurück in den Nachbartank. Diesmal gibt das Salz seinen Wärmeüberschuss an das Öl ab.
Kompensatoren kommen in solchen Kraftwerken überall dort zum Einsatz, wo die Salz führenden Prozessrohre in die Tanks führen.
Anforderungen für die Kompensator-Auslegung
Im vorliegenden Fall gab es neben Wärmeausdehnungen und hochkorrosivem Medium auch noch die Problematik des sich Setzens des immensen Tanks. Bei der Erstbefüllung und in der Zeit kurz nach Inbetriebnahme des Kraftwerks musste ein solcher Vorgang einkalkuliert und durch die Kompensationslösung ausgeglichen werden.
Konstruktionslösung: DEKOMTE-Kompensator
Das eventuelle Setzen und die im Betrieb erwartete Wärmeausdehnung sorgten dafür, dass der Kompensator für einen axialen Bewegungsspielraum von über 160 mm ausgelegt werden musste.
Auch das aggressive Medium stellte hier besondere Bedingungen für den Kompensator dar. DEKOMTE löste dies durch die Verwendung hochwertiger Materialien, besonderer Schweißtechniken und durch ein kondensatabführendes Leitblech nachhaltig.
















